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Aktuelle Änderungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht zum Jahreswechsel 2015/2016

Kenn-Nr.: s111604

Teilnehmerkreis:
Zollverantwortliche; (Zoll) Sachbearbeiter Ein- und  Ausfuhr; Leiter Zoll, Logistik, Einkauf, Verkauf, Materialwirtschaft; Versandleiter, Disponenten; Spediteure und Dienstleister; Berater, Controller und EDV-Beauftragte; u. a. 

Zum Thema:
Die Handhabung der grenzüberschreitenden Warenverkehre zählt unbestritten zu den höheren Künsten im Steuerrecht. So ist in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union das im Wesentlichen gleichlautende europäische Recht anzuwenden. Daneben gilt es allerdings, alle weiteren weltweiten Bestimmungen zu beachten, ein wahrlich aufwendiges Verfahren. Insbesondere auf den Exporteur kommen umfangreiche Prüfungen zu: Exportkontrolle, also die generelle Frage, ob eine Ware überhaupt ausgeführt werden darf, ob bestimmte Länder oder Personengruppen beliefert werden dürfen, ob es für solche Vorhaben einer Genehmigung bedarf, ob die Waren im Empfängerland überhaupt verkehrsfähig sind oder ob Einfuhrbestimmungen im Zielland Einschränkungen ergeben ... all das soll durch den Exporteur geprüft sein.

Alleine 2016 werden wieder vielfältige neue Gesetze und Verordnungen hinzutreten, die seitens des Ausführers zu beachten sind. Alleine der Unionszollkodex, UZK, das neue materielle Zollrecht der Europäischen Union, wirft mit seinem Inkrafttreten zum 1.5.2016 massiv seine Schatten voraus.

Welche Änderungen sind aufgrund neuer Handelsfreiräume zu erwarten: EU und USA (TTIP), Kanada (CETA), Japan, Singapur und Malaysia stehen im Fokus. Rechtzeitige Kenntnisse dieser Freihandels-abkommen sind vielfach mitentscheidend über die Entwicklung des Unternehmens.

Dual Use-Verordnungen als nationale Beschränkung des Außenwirtschaftsrechts, zahlreiche nationale Dienstanweisungen, Erlasse und Urteile bis hin zum richtigen Ausfuhrnachweis für Umsatzsteuerzwecke sowie der große Bereich des Ursprungsrechts stehen ebenfalls ständig im Fokus des Ausführers.

Mehr denn je sind detaillierte Kenntnisse des Zollrechts beim Import von Waren “en vogue”. Alleine der neue Unionszollkodex, UZK, ab 1.5.2016 hält eine Fülle neuer Bestimmungen bereit, die bei der Einfuhr von Waren massive Erleichterungen ergeben können. Vorbehaltlich natürlich, man kennt die Bedingungen und hält sich auch daran. Neben der Frage, ob und wie weit die Bewilligung des “Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten, ZWB” angesichts des UZK nun wirklich unumgänglich wird bzw. ob und wie weit z. B. die dezentrale Einfuhrabwicklung nach dem UZK Erleichterungen und Wettbewerbsvorteile bringt, klärt sich natürlich nur mit der entsprechenden Fachkenntnis.

Der Schwund des Überblicks ist bei mangelnder Information vorprogrammiert, ob nun beim „Gelegenheitszöllner“ mit wenigen Meldungen pro Jahr und erst Recht für den Mitarbeiter eines Großkonzerns, in dem alle möglichen Geschäfte vorkommen können, oft unter massiver Zeitnot.

Aus dem Inhalt:

Außenhandel
•Kombinierte Nomenklatur KN 2016
- geänderte Warentarifnummern
•Neues Warenverzeichnis für die Außenhandelsstatistik
•Zollkontingente, Plafonds, Aussetzungen, Antidumpingzölle (neuer Ursprung)
•Aktuelles zu den verbindlichen Zolltarifauskünften

Außenwirtschaftsrecht
•Embargo aktuell
•Screening (Anti-Terror-Prüfung)
•2 Jahre neues Außenwirtschaftsrecht, Auswirkungen in der Praxis
•Exportkontrolle
•Stufen der Exportkontrolle
- Hochsensitive Waren nach Anhang IV bei innergemeinschaftlichem Verbringen
- Catch-All-Klausel (nicht gelistete Waren)
- TARIC-Codierungen zur Exportkontrolle
--ELAN K2

Zollwertrecht
•Zollwert außerhalb von Kaufgeschäften
•Zuschlags- und Abzugsfaktoren nach Art. 32 Zollkodex
•Abgespaltene Kaufpreisbestandteile
•Neuregelungen im UZK

Zollrecht
•Der neue Unionszollkodex
•Neuerungen beim Zollschuldrecht
•Einzige, europaweite Bewilligung / Zentrale Zollabwicklung
•Vorübergehende Verwahrung

Neuerungen im Rahmen der vereinfachten Verfahren
•Unvollständige Anmeldung
•Vereinfachtes Anmeldeverfahren
•Anschreibeverfahren
•Überlassungszeitpunkt beim vereinfachten Anmeldeverfahren

Gewerbliche Schutzrechte
•Produkt- und Markenpiraterie
•Antragsverfahren
•Anti-Dumping

Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter
•AEO Gegenseitige Anerkennung
•Harmonisierung AEÄO - bekannter Versender - reglementierter  Beauftragter
•VO (EU) Nr. 687/2014
•Neuerungen, Statusnotwendigkeit bei Anschreibeverfahren, vereinfachte  Verfahren
•Berücksichtigung der Bewilligung bei der Außenprüfung
•Monitoring

Zugelassener Ausführer
•EORI-Niederlassungsnummern
•Zugelassener Ausführer und seine Bewilligungsvoraussetzungen
•Verladeorte in anderen Mitgliedstaaten
•Vertrauenswürdiger Ausführer
•Länderübersicht zum Carnet A.T.A.

Warenursprungs- und Präferenzrecht
•Übersicht der Präferenzabkommen 2016
•Übersicht der in Verhandlung stehenden Abkommen
•Neue Vorschriften über handelspolitischen Ursprung
•Ermächtigter Ausführer (EA) und seine Arbeits- und Organisationsanweisung
•Lieferantenerklärung aktuell
•WUP Online
•UZ Online
•Freihandelsabkommen USA, Kanada, etc.

Versandverfahren
•Gemeinschaftliches Versandverfahren
•Gemeinsames Versandverfahren mit dem EFTA-Ländern
•Alternativnachweise bei Zuwiderhandlungen
•Carnet-TIR

Intrastat
•Aktuelles zur Intrastatmeldung

Umsatzsteuer
•UST-Pflicht auf Dienstleistungen
•Reverse Charge aktuell
•Nachweise (Gelangensbestätigung und Alternativnachweise)

Korrekturen
•Erstattungen nach Art. 236-239 Zollkodex

Seminarleitung: Dipl.-Finanzwirt Volker Müller, ZAK Zoll- und Außenwirtschafts-Kolleg GmbH, Köln

Seminarort: Siegerlandhalle, Eingang H, Atriumsaal, Koblenzer Straße 151, 57072 Siegen

Seminarzeiten: von 09:00 - 16:30 Uhr

Entgelt: € 205,00 (zzgl. MwSt.) [€ 243,95 inkl. MwSt.]

Anmeldeschluss: 17.01.2016

Ihre Ansprechpartnerin: 
Frau Silke Meffert Tel.  0271 89057-19
Fax  0271 89057-50,  E-Mail: meffert[at]bbz-siegen.de

Hinweise:
Das Parken ist auf den umliegenden Parkplätzen möglich; ggf. anfallende Parkgebühren werden nicht erstattet.


Beginn / Dauer:  26.01.2016 


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